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<pre>Die Schwaben haben sich unter Neutrainer Jürgen Kramny vom braven Punktelieferanten zum bissigen Emporkömmling entwickelt und zuletzt drei Pflichtspielsiege in Serie gefeiert.  <p> Nachvollziehbar also, dass die Wettanbieter den Gastgeber am Samstag in der Favoritenrolle sehen.  <p>  Am besten mit einem vollen Erfolg am Sonntag in Stuttgart. Doch das dürfte leichter gesagt als getan sein in Anbetracht der Freiburger Auswärtsschwäche. <p> Wagner stimmt zu: „Das bringt uns null aus dem Takt, wir sind gefestigt.“ <p>  Eine derart lange Durststrecke hatte zu Saisonbeginn noch nicht einmal der nach wie vor als Hauptschuldige geltende Alexander Zorniger zu beklagen — mehr und mehr kristallisiert sich somit die Erkenntnis heraus, dass die Misere keineswegs nur an dessen unausgegorener Taktik festzumachen ist.  </pre>


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<pre>Zumindest aus ihrer jüngsten Darbietung können die Bremer aber Hoffnung schöpfen. Denn am Samstag musste sich das Team von Alexander Nouri dem ungleich spielstärkeren BVB — trotz 60 Minuten in Unterzahl — nur mit 1:2 geschlagen geben.  <p> Die ersten Arbeitsnachweise des neuen Jahres lassen vermuten, dass der Champions-League-Viertelfinalist von 2016 dem Abstiegskampf bis zuletzt erhalten bleibt; auch die Aufräumarbeiten in der Winterpause brachten den stotternden Motor der VW-Städter offensichtlich nicht in Schwung.  <p>  Dass die Heimstärke des FC Schalke — ungeachtet auch des jüngsten Sieges gegen den HSV — dennoch eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist, ruft hingegen die Tatsache zu Bewusstsein, dass man auch nach bitteren Fehlschlägen nicht allzu lange suchen muss. <p> Zwar darf den Blau-Weißen an dieser Stelle zu Gute gehalten werden, dass zumindest das 2:2 gegen den FC Bayern keineswegs von schlechten Eltern war: Trotz dieses beachtlichen Teilerfolges nahm die Hertha den HSV jüngst schon zu einem ausgemachten Krisen-Gipfel in Empfang. <p>  Mit einem kleinen Lauf von vier ungeschlagenen Spielen (2 Siege, 2 Remis) haben zuletzt zwar auch die Hoffenheimer zunehmend das Gaspedal durchgedrückt; das vor der Länderspielpause eingefahrene 3:3 in Gladbach fühlte sich trotzdem eher wie ein Rückschritt an.  </pre> 


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<pre> Wurde das Spiel des VfB nun endgültig durchschaut? Zumindest nach der vorangegangenen Pleite gegen Schlusslicht Hannover wollte Manager Robin Dutt davon noch nichts wissen: „Wir haben gezeigt, dass wir Tore nicht nur aus dem Umschaltspiel, sondern auch aus dem eigenen Spielaufbau heraus erzielen können.“  <p> für die Sachsen spricht dabei nicht zuletzt die Auswärtsbilanz der Vorsaison. 2020/2021 konnte man in den 17 Bundesliga-Auswärtsspielen 28 Zähler einfahren. Einzig der FC Bayern (35) und Borussia Dortmund (28) hatten am Ende mehr Punkte auf dem Konto.  <p>  Solch spektakulären Aufholjagden lässt sich entnehmen, dass die Erfolgsgeschichte der TSG nicht nur auf taktische und spielerische Kniffe zurückzuführen ist. Ebenso kommt es der Mannschaft zu Gute, dass sie auch in denkbar ungemütlichen Momenten die Ruhe bewahrt. <p>  Die vielen Vorschusslorbeeren für das neue Macher-Duo um Manager Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl scheinen demzufolge endgültig aufgebraucht. <p>  Mit dem Ende dieser über zwei monatigen Sieglosigkeit soll nun auch wieder die Energie für den nervenaufreibenden Kampf um den Verbleib in der Bundesliga zurückkommen. „Wir haben es komplett selbst in der Hand“, so Labbadia.  </pre>


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<pre> Dennoch hat auch die neuerliche Schlappe einmal mehr bestätigt, wie konsequent der fünffache Deutsche Meister bei einem anziehenden Tempo gegenwärtig zum Auseinanderfallen neigt.  <p> Hatten die Bremer dank 17 eingefahrener Punkte nach acht Runden noch den dritten Platz erklommen, wurden in den folgenden sieben Spielen nur mehr vier Zähler eingebracht.   <p> Dabei lief zunächst alles für Hoffenheim. In der 18. Minute brachte Nadiem Amiri die Kraichgauer mit 1:0 in Führung. Der Treffer war ein Meisterstück aus der Abteilung Konterattacke. Vom eigenen Strafraum lief der Ball über vier Stationen, bis Amiri ihn nur noch ins leere Tor schieben musste. <p>  Vor allem diese Bilanz dürften die Wettanbieter bei ihrer Quotenerstellung im Kopf gehabt haben.  <p> Video: Augsburger Erklärungsversuche für die niederschmetternde Heimpleite gegen Werder Bremen. (Quelle: YouTube/FC Augsburg)  </pre>


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<pre> Anders als beim benachbarten VfL bewahrt man bei Werder allerdings (noch) die Ruhe. Grund dafür sind wohl nicht zuletzt die positiven Erfahrungen aus der vergangenen Rückrunde.  <p> Um auch in der nächsten Saison wieder in der europäischen Elite-Liga dabei zu sein, dürfen sich die „Bullen“ nun keine Ausrutscher mehr leisten – und sie sind zudem jetzt auch noch auf die Leistungen und Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen.  <p>  Aus den jüngsten fünf Bundesliga-Spielen holte der FCA nur einen Sieg. In den letzten drei Liga-Partien blieben sie sieglos und holten nur einen Punkt. Zuletzt gab es zwei Niederlagen in Folge: 1:2 in Hoffenheim und gar 1:3 zu Hause gegen Frankfurt. <p>  Nach unserer Ansicht wird sich die Heimstärke und der momentane Erfolgslauf der Knappen zugunsten der Gastgeber auswirken. Zwar hat auch der FC Köln zuletzt gute Leistungen gezeigt, die Niederlage in Berlin hat aber erneut bewiesen, dass der Effzeh auswärts mehr Schwierigkeiten als zuhause hat.  <p> Insbesondere da die „Wölfe“ in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg spielten als um das internationale Geschäft.  </pre>


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